Schema


 

Das System funktioniert in weiten Bereichen ganz ähnlich wie das Einspritzen von Benzin bei Benzinmotoren. Die wichtigsten Steuerungsfunktionen erfüllt hierbei das Original-Benzin ECU-Modul. Das Flüssiggas wird mittels einer über eine elastische Leitung mit dem Tank verbundenen Pumpe in die Leiste mit den Einspritzdüsen eingespeist. So wird durch erhöhten Druck das flüssige Gas direkt zu den Ventilen des Motors geleitet. Der Gasüberschuss kehrt durch Rücklaufleitungen zum Tank zurück und durchläuft dabel die Druckregulierung, die den benötigten Gasdruck auf der Leiste mit Einspritzdüsen aufrecht erhält.

Das Kontrollmodul analysiert dabei die informationen, die es aus dem Datenspeicher des Tanks erhält.Das Flüssiggas-Einspritzsystem wird durch das Benzin ECU-Modul diagnostiziert und überwacht mittels universeller allgemein zugänglicher technischer Mittel.

Die wenigen Elemente des Systems ermöglichen der Service-Werkstatt eine optimale Anpassung an jedes Kraftfahrzeug ohne die Notwendigkeit einer einwuchernden Montage in die mechanischen und elektrischen Elemente des Motors, da die Original-Benzin ECU-Steuerung direkt die Arbeit der Einspritzdüsen regelt. Daher bedarf diese Einbauart auch keiner Emulatoren. Das Kontrollmodul ICOM ist nur für die Veränderung der Einspeisungsart sowie die Kontrolle der Ventile und Fühler verantwortlich. Dabei wird das Kraftfahrzeug durch zwei verschiedene Kraftstoff-Systeme bedient, die beide durch eine gemeinsame Benzineinheit gesteuert werden.

Das ganze System besteht aus nur drei Elementen, die sich im Motorraum befinden und bedarf drei Anschlussleitungen. Die Einfachheit des Systems erlaubt die vielfältigste Nutzung der gleichen Komponenten in den verschiedensten Ausführungen von Benzingetriebenen Kfz-Motoren.